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„Angenommen und begleitet werden,
hier kannst Du ganz Du selbst sein“
Psychotherapie für Queer | LGBTIQ+ in Wien
Einer meiner psychotherapeutischen Schwerpunkte ist die Arbeit mit Personen verschiedenster sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten.
Viele Probleme können jeden Menschen betreffen so auch lesbische, schwule, bisexuelle und pansexuelle Menschen sowie transidente, intergeschlechtliche und nicht binäre Personen (LGBTIQ+). Dazu gehören zum Beispiel Schwierigkeiten im Beruf oder Beziehungsprobleme.
Es gibt jedoch auch eine Vielzahl von Problemen und Schwierigkeiten von denen Menschen, die sich selbst im Spektrum LGBTIQ+ verorten, besonders oder gar exklusiv betroffen sind. Zum Beispiel das Coming-Out sowie Diskriminierung am Arbeitsplatz, in der Schule oder im öffentlichen Raum und Gewalterfahrungen im Zusammenhang mit ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität.
Auch heute noch haben viele Menschen im LGBTIQ+ Spektrum das Gefühl, etwas stimme mit ihnen nicht. Weil sie sich in eine Person des gleichen Geschlechts verliebt haben bzw. sich zu ihm/ihr hingezogen fühlen oder weil sie sich entweder überhaupt nicht oder nur teilweise mit dem Geschlecht identifizieren, welches ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.
Kennen Sie diese Gefühle?
Psychotherapie als Hilfe anzunehmen auf Grund der oben genannten Gründe und möglichen Erlebnisse kann sehr sinnvoll sein. Insbesondere dann, wenn Sie alleine oder auch mit Hilfe Ihrer Freund*innen, Familie und Partner*in Ihr Leben nicht mehr zufriedenstellend gestalten können.
Homosexualität (lesbisch/schwul) * Bisexualität * Pansexualität - Sexuelle Orientierungen
Ein wichtiger Aspekt von Queer | LGBTIQ+ affirmativer Psychotherapie ist die Begleitung von Menschen mit verschiedensten sexuellen Orientierungen.
Sexuelle Orientierungen sind vielfältig. Sie sind Kategorisierungen und Einordnungen auf einem breiten Spektrum von Ausprägungen. Homosexualität, Bisexualität und Pansexualität sind jene der am häufigsten verwendeten Beschreibungen von Punkten auf diesem Spektrum.
Menschen verschiedenster sexueller Orientierungen erleben oft Diskriminierungen, die ihnen den Eindruck geben können, mit ihnen stimme etwas nicht. Ein Gefühl, das sie glauben lässt, sie sollten anders empfinden und sie seien nicht liebenswert. Diese Erfahrungen können den Wunsch nach psychotherapeutischer Hilfe bewirken.
Ich begleite Menschen psychotherapeutisch mit besonderem Augenmerk auf die Besonderheiten die Homosexualität, Bisexualität und Pansexualität für diese Personen in ihrem Leben und ihrem Alltag mit sich bringen.
Transidentität * Nicht-Binär * Genderfluid * Intergeschlechlich - Geschlechtsidentitäten
Ein weiteres wichtiges Feld von Queer | LGBTIQ+ affirmativer Psychotherapie ist die Begleitung von Menschen mit verschiedensten geschlechtlichen Identitäten.
Ich begleite auch Menschen therapeutisch in ihrem Prozess zur Findung ihrer Geschlechtsidentiät.
Fühlen sich Menschen nicht dem Geschlecht zugehörig, welches ihnen bei der Geburt auf Grund von biologischen Merkmalen zugewiesen wurde, kann es den Wunsch geben, sich mehr in Richtung jenes Geschlechts zu bewegen, dem die Person selbst empfindet. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie die Veränderungen des eigenen Äußeren, eine Änderung des Namens oder der Geschlechtsangabe im Reisepass bis hin zu Hormonbehandlung und geschlechtsangleichenden Operationen.
Kennen Sie diese Wünsche?
Transident, transgender oder transsexuell sind Begriffe die dafür häufig verwendet werden. Es gibt eine große Bandbreite an verschiedenen Geschlechtsidentitäten. Dazu zählen zum Beispiel auch Identitäten wie Nicht-Binär oder auch Genderfluid. Ersteres ist eine Einordnung der eigenen Geschlechtsidentität abseits der Binärität von Mann und Frau. Letzteres ein sich stetig änderndes geschlechtliches Empfinden, ohne einem dauerhaften fixen Punkt auf dem Spektrum der Geschlechtsidentität zu entsprechen bzw. entsprechen zu wollen.
Manchen Menschen ist ihre Geschlechtsidentität auch (noch) unklar oder sie möchten sich in keine Kategorie einordnen. Intergeschlechtliche Menschen zum Beispiel sind mit geschlechtlichen Merkmalen geboren die nicht mit den medizinisch binären Kategorien Mann und Frau übereinstimmen.
Geschlechtliche Identität ist dabei unabhängig von der sexuellen Orientierung. Diese kann gleichgeschlechtlich, gegengeschlechtlich, bisexuell, pansexuell, asexuell uvm. sein.
Menschen verschiedenster Geschlechtsidentitäten erleben oft Diskriminierungen, die ihnen das Gefühl geben können, mit ihnen stimme etwas nicht. Ein Gefühl, das sie denken lässt, sie sollten anders empfinden und sie seien nicht liebenswert. All dies Erfahrungen können den Wunsch nach psychotherapeutischer Hilfe bewirken.
Ich begleite Menschen psychotherapeutisch mit besonderem Augenmerk auf die Besonderheiten die Transidentität, Nicht-Binärität, Genderfluidität und Intergeschlechlichkeit für diese Personen in ihrem Alltag und Leben mit sich bringen.
Queer | LGBTIQ+ Was heißt das?
Die Queer | LGBTIQ+ umfasst eine bunte Vielfalt verschiedenster Menschen. Das Zusammenfügen dieser Gruppen bzw. Einordnungen anhand der jeweiligen Anfangsbuchstaben ergibt die Bezeichnung Queer | LGBTIQ+. Hier ein paar kurze Beschreibungen für Sie.
Lesbisch * Schwul (engl. Gay) * Bisexuell * Pansexuell
Lesbisch | Schwul
Ich fühle mich als weibliche bzw. männliche Person zu Menschen meines eigenen Geschlechts hingezogen.
Bisexuell
Ich fühle mich zu Personen meines eigenen Geschlechts und noch eines anderen hingezogen.
Pansexuell
Ich fühle mich zu Personen unabhängig von ihrem Geschlecht hingezogen.
Transidentität * Intergeschlechtlich * Non-Binärität (Enby) * Queer
Transidentität
Ich identifiziere mich mit einem anderen Geschlecht als jenem, das mir bei meiner Geburt zugewiesen wurde.
Nicht-Binarität (Enby)
Ich fühle mich nicht (ausschließlich) als Frau oder Mann.
Genderfluid
Meine Geschlechtsidentität wechselt manchmal, sie ist fluide.
Intergeschlechtlich
Mein Körper ist nicht vollständig biologisch dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zuzuordnen. Ich bin mein eigenes Geschlecht.
Queer
Meine sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität passt nicht in die weit verbreitete Norm von Hetereosexualität und Cis-Geschlechtlichkeit (= sich mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren). Ich bin queer. Es ist ein Sammelbegriff, der alle Menschen der Queer | LGBTIQ+ Community beschreiben kann.
Was ist Minderheitenstress?
Minderheitenstress bedeutet, dass Personen, die einer gesellschaftlichen Minderheit wie zB der LGBTIQ+ Community angehören, gesellschaftlich besonders exponiert sind. Queere Personen können von gesellschaftlichen Normen bezüglich Selbstdarstellung, Beziehung, Verhalten, Kleidung usw. abweichen. Wird von anderen Menschen unangenehm reagiert, dann kann das sehr belastend sein insbesondere dann, wenn es ständig passiert. Die Reaktionen können von komischen Blicken, Beleidigungen, offener Diskriminierung bis hin zu Gewalt reichen. Das ständige Gefühl, dem ausgesetzt zu sein, selbst dann, wenn es nur selten oder auch nicht passiert, erzeugt zusätzlichen Stress für Angehörige der LGBTIQ+ Community.
Welche Beispiele gibt es für Minderheitenstress?
Hier ein paar Beispiele, mit denen Sie vielleicht konfrontiert sind, wenn Sie als queere Person durch das Leben schreiten:
- Schwul: Ich halte die Hand meines Partners während wir durch einen Park schlendern.
- Lesbisch: Meine Freundin und ich gehen gemeinsam zum Valentinstag in ein schönes Restaurant.
- Bisexuell: Meine letzte Beziehung war mit einem Mann und meine jetzige Partnerin ist eine Frau.
- Transidentität: Als ich an einem netten Abend neue Leute kennenlerne, stelle ich mit meinem Namen und meinen Pronomen vor.
- Intergeschlechtlichkeit: Auf Reisen zeige ich meinen Pass und darin steht etwas anderes als Mann oder Frau im Geschlechtseintrag.
- Non-Binärität (Enby): Auf der Straße werde ich angesehen, weil meine Erscheinung nicht klar in eine der Binäritäten "männlich" oder "weiblich" eingeordnet werden kann.
Das alles können zB Situationen sein, die bei queeren Menschen zu Minderheitenstress führen.
Ein Gedankenexperiment
Falls Sie selbst das nicht nachempfinden können, weil Sie zB heterosexuell oder Cisgender sind (=Sie identifizieren sich mit dem Geschlecht, das Ihnen bei Ihrer Geburt zugewiesen wurde), dann erlauben Sie mir folgendes Gedankenexperiment. Stellen Sie sich vor, es wäre normal, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft blaue Hemden tragen. Sie sind aber die einzige Person, oder eine der wenigen, die nur Rote Hemden im Schrank hat. Und jedes Mal, wenn Sie jemand mit einem roten Hemd sieht, könnte es sein, dass Sie komisch angeschaut, beleidigt, ausgegrenzt oder Ihnen sogar Gewalt angetan wird. Es muss nicht jedes Mal passieren, aber der Gedanke ist immer da. Das ist Minderheitenstress.
Meine Fortbildungen zu Queer | LGBTIQ+
- Vielfalt von Geschlechtsvariationen - trans* | inter* | nicht binär | genderfluid von der Österreichischen Gesellschaft für Sexualwissenschaften (ÖGS)
Psychotherapie - Der Beginn Ihres Weges zu psychischer Gesundheit
Hier eine kurze Erklärung wie der Psychotherapieprozess meist abläuft:
- Das Erstgespräch (1 Stunde): Das Erstgespräch dient zum gegenseitigen Kennenlernen. Ich bekomme einen ersten Eindruck davon, weswegen Sie zu mir in die Psychotherapie kommen und Sie bekommen einen Eindruck von meiner psychotherapeutischen Arbeitsweise.
- Die Anamnese (~2-5 Stunden): Hierbei gehen wir Ihre gesamte bisherige Lebensgeschichte durch. Von der frühesten Kindheitserinnerung bis zu Ihrer Situation heute. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf ihrer Familie und vergangenen wie gegenwärtigen Partner*innenschaften. Die Anamnese dient dazu, dass ich einen großen Überblick über Sie und Ihr Leben habe und dient als gute Unterlage für die fortlaufende Psychotherapie.
- Die Psychotherapie (~50 bis mehrere hundert Stunden): Ab hier bestimmen Sie das Thema der Stunde bzw. worüber wir reden. In Ihrer Psychotherapie hat alles Platz. Von frühen Kindheitstraumata bis hin zu Problemen in Beziehung, Arbeit und Alltag. Egal wie lange Sie ein Thema schon beschäftigt. Ob Ihnen der Gedanke erst vor wenigen Momenten am Weg zu mir in die Praxis gekommen ist oder Sie schon seit Jahren beschäftigt. Alles hat hier Platz.
- Das Therapieende (~1-10 Stunden): Hier geht es vor allem um zwei Dinge. Einerseits soll Ihre Therapie einen guten Abschluss finden und einen Guten Übergang zur Vorbereitung auf die Zeit danach, also ohne Psychotherapie. Zweitens ist die Abschlussphase auch ein Rückblick auf das Erlebte. Was ist alles passiert im Laufe der Psychotherapie? Was hat sich alles verändert? Und was ist vielleicht noch offen? Oft wird beim Abschluss auch die Therapiefrequenz etwas reduziert. Zum Beispiel nur mehr alle 14 Tage statt jede Woche. So können Sie sich besser an die Zeit nach der Psychotherapie gewöhnen.
Meine Praxis im Herzen Wiens, ein Platz für Queer | LGBTIQ+
Meine Praxis befindet sich im Zentrum Wiens in der Rechten Bahngasse, direkt zwischen den Stationen Wien Mitte Landstraße und Wien Rennweg.
Sie können die Praxis z.B von Wien Mitte Landstraße aus erreichen. Dazu gehen Sie über die Invalidenstraße über zur Linken Bahngasse. Dann die Brücke hinüber zur Rechten Bahngasse und immer weiter südlich bis Sie meine Praxis erreichen.
Von Wien Rennweg aus ist es sogar noch einfacher. Sie können den nördlichen Ausgang der Station Wien Rennweg nehmen und über eine kleine Brücke die Gleise überqueren. So kommen Sie direkt in der Rechten Bahngasse an. Einfach weiter nach Norden bis Sie meine Praxis erreicht haben.
Praxis 1030 Wien
Aktuelles zu Queer | LGBTIQ+
„Heated Rivalry“ ist Kult in Russland
Eishockey ist ein knallharter Sport, es geht ordentlich zur Sache. Vor allem die Männer in Russland lieben die Spiele auf dem Eis.
Erster Transgender-Athlet bei Winterspielen
Der Schwede Elis Lundholm hat als erster offener Transsportler einen Bewerb bei Olympischen Winterspielen bestritten.
Team LGBT bei Olympischen Winterspielen groß wie nie
Sportler*innen werden offener
Mehr als 40 offen queere Sportler*innen treten bei der Olympiade in Mailand und Cortina d'Ampezzo an. Damit sind die diesjährigen Winterspiele queerer als je zuvor. Auch eine Deutsche ist dabei.
Bei den anstehenden Olympischen Winterspielen treten so viele offen queere Sportler*innen an wie noch nie zuvor in der 102-jährigen Geschichte dieses Wettbewerbes.
Mag. Raphael Höfinger
Psychotherapeut - Psychoanalytisch-Psychodynamische Therapie - Individualpsychologie
Praxis 1030: Rechte Bahngasse 28/2
Gut erreichbar via Bus, Straßenbahn, Zug und U-Bahn
Telefon: 0681/812 818 25
E-Mail: praxis@psychotherapie-hoefinger.at
Da ich telefonisch oft schwer erreichbar bin, bitte ich Sie um eine Nachricht via E-Mail oder durch das Kontaktformular.
Wenn Sie mir eine Nachricht schreiben, melde ich mich innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen (Mo-Fr).